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Montag, 1. August 2011

A little Story about my life...

Gestern habe ich euch bereits von meiner größten Katastrophe berichtet, die mir, seitdem ich euch an meiner süßen Schnabbelitätenküche teilhaben lasse, widerfahren ist. Und für die, die es bisher überlesen haben: Ich kann nichts wegschmeissen. Wenn man hungernde Kinder in Afrika sieht und das über Monate dann kann man das einfach nicht mehr. Soviel dazu. Also, ich kann nichts wegschmeissen. Demnach auch nicht die Katastrophenkekse von gestern. Etwa die Hälfte des Rezeptes werde ich für ungebetene Kaffeegäste aufbewahren. Jawoll :D Aber was mache ich mit der anderen Hälfte? Nachdem ich gestern nach meiner Kekskatastrophe den ganzen Tag schlechte Laune hatte und dieses bravoröse "Sommerwetter" definitiv auch nicht zur Besserung beitrug, habe ich beschlossen zu versuchen, das ganze irgendwie zu was Süßem zu verarbeiten. Also habe ich mir 100 Gramm der Katastrophe geschnappt und versucht, daraus etwas Essbares zu machen. Mein Liebster war äußerst skeptisch, aber ich kann euch sagen: Die Pralinen, die ich versuchte zu zaubern sind schon weg ;) Also, schlecht sind die Dinger nicht, auch wenn ich die sicher niemals wieder machen werde, dennoch das Rezept für euch... und wenn nur als Beispiel das man aus schier jeder Katastrophe irgendwie noch etwas zaubern kann. Oder für den Fall, dass euch auch mal eine keksige Katastrophe in der Küche widerfährt. Gutes Gelingen! :)

„What should I do with this?" - Pralinen
Für 25 Pralinen, eine mit 65 kcal.

100 gr Katastrophenkekse
150 ml Vanillesojadrink
10 gr Kokosraspel
10 gr Erdmandelflocken
100 gr Zartbitterschokolade (70%)
50 gr Cornflakes, ungesüßt
80 gr Reismilchschokolade

20 gr Puderzucker
1 TL Wasser
5 gr Holundermarmelade



Die Kekse so fein es geht zerbröseln. Zusammen mit dem Vanillesojadrink in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Kokosraspel und Erdmandelflocken hinzugeben und kühl stellen. Im Wasserbad die Zartbitterschokolade schmelzen und mit der Masse vermengen. Im Kühlschrank auskühlen lassen. Mit den Cornflakes vermengen und 25 Kugeln formen. Die Kugeln im Gefrierschrank einfrieren. Die Reismilchschokolade schmelzen und die eiskalten Kugeln in der geschmolzenen Reismilchschokolade wälzen. Aus dem Puderzucker, Wasser und Holundermarmelade einen Guss fertigen und die Pralinen damit verfeinern.

Freitag, 29. Juli 2011

Mmmmmhhh... Einfach nur mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmhhhh... :)

Kennt ihr noch diese Orangenkekse von früher? Irgendwas mit Soft hießen die... Das war so ein ganz weicher Keks und darüber Orangengelee und dann mit Zartbitterschokolade überzogen. Davon inspiriert präsentiere ich euch heute meine offiziell erste Praline in diesem Blog! Das ganze hat ganz schön Arbeit gemacht, aber ich finde, dies hat sich gelohnt. Mein Bester kommentierte mit: "DIE sind richtig gut!" 
Ich finde sie auch einmalig, nicht zu herb und nicht zu süß. Aber ich glaube man muss auf diese besagten Kekse stehen um den wahren Geist dieser Pralinchen zu schätzen. I'll do so!

Orangen -Biskuitpralinen
1725 kcal, bei 40 Pralinen hat eine 45 kcal.

120 ml Sojadrink
75 gr Weizenvollkornmehl
40 gr Ahornsirup
10 gr Kakao, stark entölt
5 gr abgeriebene Orangenschale
1 TL Sojamehl
1 TL Weinsteinbackpulver
100 gr Orangenmarmelade
50 gr getrocknete Feigen
100 gr Zartbitter-Orangenschokolade
25 gr Reismilchschokolade

Eine eckige Auflaufform mit Backpapier auslegen. Alle flüssigen Zutaten vermischen, die trockenen hinzugeben und zu einem flüssigen Teig verarbeiten. In die Form geben und als bei 175° C ca. 20 Min lang backen. Danach das Backpapier hochnehmen und den Biskuit auf die Arbeitsfläche gleiten lassen. Genau in der Mitte durchschneiden.
Die Marmelade in einem Topf bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Die Feigen fein würfeln und unter die Marmelade mischen. Auf der einen noch warmen Biskuithälfte verteilen und  den zweiten Biskuit oben drauf setzen, leicht andrücken sodass beide recht eng aufeinander liegen, aber keine Marmelade austritt. Bei Raumtemperatur auskühlen lassen. Anschließend die Ränder gerade schneiden und das Rechteck in 40 gleichgroße rechteckige Pralinen schneiden.
Die Orangenschokolade im Wasserbad schmelzen und die Biskuitstückchen mit einer Tauchspirale mit Schokolade überziehen. Auf einem Pralinengitter bei Raumtemperatur komplett auskühlen lassen.
Die Reismilchschokolade schmelzen und mit einer zweizinkigen Pralinengabel die Pralinen fein verzieren und erneut auf einem Pralinengitter auskühlen lassen.


Donnerstag, 21. Juli 2011

Lust auf was Süßes...


So, es ist mal wieder soweit: Am Abend packte uns - so einkehrt vor dem Fernseher zu ner guten DVD - der süße Heißhunger... ganz schnell, ganz süß und ganz lecker bitte! Als bekennende Schokocrossiefans wollten wir etwas, was dem einfach sehr nah kommt. Mich stört an Schokocrossies, egal ob gekauft oder selbstgemacht, aber immer das sie so hart sind, mir ist das irgendwie zu kross ;) Deswegen wollte ich immer schon mal eine softere Variante ausprobieren und der gestrige Abend kam mir dafür wie gerufen! Diese dennoch knusprigen Softies sind einfach traumhaft... das Knäckebrot harmoniert super gut mit den Rosinen und machen das Ganze trotz der herben Schokolade sehr fruchtig - süß. Wir haben alle zehn verspeist, danach konnte ich den ganzen Abend nichts süßes mehr anrühren, denn Sweetie bleibt halt Sweetie... dennoch, für die diesjährigen Weihnachtstüten sind diese Softies notiert und definitiv an die Stelle der alljährlich sicherlich ohnehin schon langweiligen Schokokrossies gewandert! Ha! ;) (Sorry Papa ;) )
 Knusper-Softies
Für zehn Softies, die mit Sicherheit noch am gleichen Tag verspeist sind! 
Bei 50 kcal pro Softie auch nicht SOOOO das Problem! ;) 

50 gr Rosinen
20 gr (2 Scheiben) Vollkornknäckebrot
60 gr Zartbitterschokolade (70%)
10 Cashewkerne

Das Knäckebrot in einer Schüssel zerbröseln und mit den Rosinen vermengen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und dann alles gut vermischen, bis kein Knäckebrot mehr zu sehen ist. Das kann einige Umdrehungen lang dauern! ;) Auf ein Backpapier zehn kleine Häufchen setzen und jeweils mit einer Cashewnuss garnieren. 
Am besten im Kühlschrank fest werden lassen, dann gehts schneller ;)