Mittwoch, 31. August 2011

Sweetvegandreams legt zwei Wochen Pause ein...

Ich werde in den nächsten 1-2 Wochen einfach nicht dazu kommen zu posten, da ich, wie schon erwähnt, für eine Zeit aufgrund eines Stadtwechsels zwischen zwei Städten hin- und hertingel und nebenbei noch unsere neue Wohnung renovieren und drin einziehen muss. Mir wird das backen, kochen und schnuppern echt fehlen. Doch zum Abschied hier noch schnell ein letztes Rezept für euch an dem ihr euch erlaben könnt ;) Leider stammt es nicht aus meiner Feder, aber wollte es euch trotzdem posten, denn es ist einfach KÖSTLICH!!!!!!!!!!!! Kniet erneut nieder vor Isa <3 Bis bald ihr Lieben! 

Rabanada
750 kcal, 3 Portionen à 250 kcal

150 gr Vollkorntoast, möglichst trocken (ca. 6 Scheiben)
180 ml Sojadrink
1 reife Banane
1 EL Maismehl
1  TL Vanillesirup
1 TL Zimt
1 EL Kakao
Ölspray

Die Banane mit dem Sojadrink, dem Maismehl und dem Vanillesirup zu einem Guss pürieren. Das Toast in Viertel schneiden, auf einen tiefen Teller geben, mit dem Guss aufgießen und anschließend ca. 20 Minuten ziehen lassen, zwischendurch wenden. Eine Pfanne erhitzen und die Toaststücke im heißen Ölspray von beiden Seiten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Zimt und Kakao miteinander vermischen und das Rabanada damit bestäuben.


Sonntag, 28. August 2011

Das Ende des Sommers...

Okay, das ist jetzt nicht überraschend aber Sommer war ja dieses Jahr eher im April, doch vom Prinzip her neigt er sich jetzt auch kalendarisch dem Ende zu. Das kalendarische, wie auch biologische Ende des Sommers läd uns ein zu Zwetschgen und Äpfeln. Morgen geht es wieder auf Großfahrt, wir brauchen was für die Fahrt, aber ich wollte diesmal *trommelwirbel* mal lieber Kuchen als Muffins für diesen Zweck. Man nehme also das Sommerende, verrühre es mit Kuchenlust und einer Großfahrt und erhalte: "The End of summer - Cake!" Lasst euch überzeugen von der zarten Zimtnote, dem kuchigen Biss und der Süße aus den Früchten des Sommerendes! Dieser Kuchen ist wunderbar und ich werde ihn immerwieder machen. Und wisst ihr was? Er eignet sich PERFEKT dafür, viele Menschen mit Kuchen zu versorgen: Geburtstagsfeier im Büro, Kuchenverkauf beim Veggie Street Day, Familienzusammenführung, Omis 80ster... und man muss sich nicht mal für ein Obst entscheiden ;) Wunderbar, oder?

„The End of summer“ - Cake
 3535 kcal im Ganzen =  Bei 16 Stücken 225 kcal pro Stück

720 gr Dinkelvollkornmehl
1 Pck Bourbon – Vanillezucker aus Rohrohrzucker
1 Pck Weinsteinbackpulver
1 TL Meersalz
4 Ei – Ersatz
200 gr Agavendicksaft
160 gr Apfelmark
1 El Rapsöl
400 ml Sprudelwasser

500 gr Zwetschgen
3 Äpfel
1 EL Vollrohrzucker
1 EL Zimt
Ölspray

Zunächst in einer Schüssel das Mehl, den Vanillezucker, das Backpulver und das Salz gut miteinander vermischen. In einer separaten Schüssel den Ei-Ersatz anmischen und den Agavendicksaft, das Öl und das Apfelmark unterrühren. Die Mehlmischung hinzufügen und gut durchmischen. Zuletzt das Sprudelwasser unterrühren und alles zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten. Den Teig auf ein mit gut mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausstreichen.
Die Zwetschgen und Äpfel waschen, trocken tupfen, entsteinen und vierteln  bzw. entkernen und in Scheiben schneiden. Anschließend auf dem Kuchenteig anordnen.
Den Vollrohrzucker und den Zimt miteinander vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Teig mit Ölspray besprühren. Den Kuchen bei 175°C für ca. 40 Minuten backen bis die Oberfläche leicht gebräunt ist (Stäbchenprobe). Vor dem anschneiden komplett auskühlen lassen und mit aufgeschlagener Soyatoo Sahne genießen. 



Die einfachen Dinge im Leben...

Ich weiss... es ist irgendwie komisch einen Schokopudding online zu stellen, den man mit einem Päckchen Puddingpulver angerührt hat. Trotzdem: So habt ihr schon die richtigen Maße umgerechnet, wenn ihr mal Pudding mit Sirup machen wollt ;) 


Maple - Pudding
Drei Portionen, 125 kcal pro Portion

1 Päckchen Schokopuddingpulver
40 gr Ahornsirup
450 ml Sojadrink

In einem Topf 400 ml Sojadrink erhitzen. In einem Schälchen das Puddingpulver, die restliche Sojamilch und den Sirup vermengen. Wenn der Sojadrink kocht, die Mischung einrühren, von der Platte nehmen, diese ausschalten und wenn alles eingerührt ist noch einmal auf der ausgeschalteten Platte aufkochen lassen. Auf Obstsalat servieren.

Samstag, 27. August 2011

Alarm! My cookies are empty!!!

Also, SOFORT neue machen. Hab zwar wieder von Herzen Lust auf die Schokocookies von letztem Mal, aber ich will ja doch dann mit der Zeit mal ein neues Cookierepertoire zusammenstellen, also, es muss was Neues her. Da ich ab nächste Woche für einige Wochen irgendwie rastlos zwischen zwei Wohnorten hin und hertingeln werde, habe ich gerne einige sättigende Snacks dabei, unter anderem auch Cookies. Deswegen sollte dieser Cookie ein wenig mehr haben als nur Mehl, Zucker und Schokolade. Ich will einen Frühstückscookie! Ich glaube dies ist mir mit diesem Cookie gelungen, denn wer mehr als zwei schafft ohne zu platzen, hat einen Orden verdient ;) Ihr seid ja eine würzige Note von mir bereits gewohnt, von daher passt dieser Cookie auch wieder perfekt in dieses Konzept. Dazu eine doppelte Getreidegrundlage aus Weizen und Hafer, eine Fruchtnote durch Cranberries und sanfte Cashews runden das ganze ab. Perfekt, wenn man ganz schnell Energie braucht. Am Besten mit gut gekühlter Sojamilch genießen und richtig Kraft tanken.

Frühstückscookies
Im Ganzen 3880 kcal und 165 kcal per Cookie...

Zwei reife Bananen
2 EL geschrotete Leinsamen
75 ml Reisdrink
80 gr Apfelmark
1 El Rapsöl
180 gr Agavendicksaft
1 EL Vanillesirup
240 gr Weizenvollkornmehl
2 TL Zimt
½ TL Muskatnusspulver
1 TL Natron
½ TL Meersalz
200 gr zarte Vollkornhaferflocken
150 gr Cashews (ganz und Cashewbruch)
150 gr getrocknete Cranberries
Reismilch

Zunächst in einer Schüssel die Bananen mit einer Gabel zermusen. Die Leinsamen und den Reisdrink hinzufügen und alles fein pürieren. Apfelmark, Rapsöl, Agavendicksaft und Vanillesirup hinzufügen und alles gut miteinander vermischen. Das Mehl, die Gewürze, Natron und Salz hinzufügen und alles zu einem feuchten Teig verarbeiten.
Die Haferflocken, Cashews und Cranberries hinzufügen und alles miteinander vermengen. Den Teig in 24 Teile teilen und auf Backpapier setzen. Einen Esslöffel in Reismilch tauchen und mit der Rückseite des Löffels aus den Häufchen Cookies formen. Bei 180°C ca. 15 Minuten backen.


Freitag, 26. August 2011

Noch mehr Frühstück...

Doch neben den im letzten Blog aufgezählten Dingen gab es noch etwas, was ich zum Frühstück mitbrachte: Ich hatte brutal Lust auf Scones. Auch die kenne ich aus der Zeit in Südafrika, die gab es dort immer zum Mittagssnack. Scones sind normalerweise glaube ich so ziemlich das ungesündeste was es gibt: Helles Mehl, Margarine, Zucker, Kokosfett. Nee danke. Jetzt nicht mehr ;) Doch auch wieder bei Isa habe ich ein Rezept gefunden, welches nicht ganz so schrecklich ungesund klang und dann habe ich mal wieder ein wenig abgedatet. WOW, diese Scones warn soooo gut, ich musste allen Großen das Rezept mitbringen und die Kiddies waren echt begeistert! Am Besten schmecken diese Scones warm mit Marmelade oder Schokonusscreme. Voll gut, wirklich, probiert es aus. Saftig, vollwertig und sättigend. Und irgendwie kann man trotzdem nicht aufhören, hat meine liebe Kollegin gesagt :)

Scones 
16 Scones: 2880 kcal, 180 kcal pro Scone.

720 gr Weizenvollkornmehl  
1 EL Weinsteinbackpulver 
55 gr Vollrohrzucker 
1/4 TL Meersalz 
1 EL Rapsöl 
80 gr Apfelmark 
120 gr Hafercuisine 
400 ml Reisdrink         
2 EL Puderzucker aus Rohrohrzucker

In einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Zucker und Salz mischen. Das Öl, Apfelmark, Sojacuisine und Sojadrink hinzufügen und zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Mit einem Löffel 16 gleichgroße Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Einen der beiden Esslöffel Puderzucker in ein Pudersieb geben und die Scones damit bestäuben. Bei 205°C 12 – 15 Minuten backen bis die Scones leicht gebräunt sind. Nach dem abkühlen erneut mit Puderzucker bestäuben. Mit Marmelade servieren.

Die Muffinpassion geht weiter...

Derweil nutze ich wirklich JEDE Gelegenheit um in irgendeiner Form Muffins zu backen. Die Vorteile von Muffins habe ich ja bereits zugenüge dargelegt ;) Letzte Woche hatte ich meinen letzten Tag in meiner alten Arbeitsstelle. Ich habe mit Kindern zwischen 2 und 7 gearbeitet und es ist Gang und Gebe dann zum Abschied ein Frühstück mitzubringen. Von meinen Kids wollte ich mich natürlich gebührend verabschieden, aber da diese eher an Wurst, Käse und Konsorten gewöhnt sind und ich auch definitiv noch etwas gebackenenes mitbringen wollte, und es natürlich ja auch vegan sein sollte, bin ich ganz schön ins grübeln gekommen. Also, zunächst zum Frühstück: Es gab Vollkornbrot, Vollkornknäckebrot und Vollkornbrötchen. Dazu gab es vegane Margarine, veganen Frischkäse mit und ohne Kräutern, veganen Kinderbrotaufstrich, vegane Schokonusscreme, zwei verschiedene Sorten (vegane *g*) Marmelade, vegane Streichwurst (die kam übrigens ziemlich gut an!) und vegane Mortadella. Natürlich jede Menge Rohkost und Obst. Und dann dazu wollte ich Frühstücksmuffins haben und habe kurzerhand mal wieder in mein heigeliebtes Veganomicon geschaut und ein wenig rumgewerkelt. Das Ergebnis ist wirklich ganz fantastisch geworden! Diese Muffins sind für ein (Weihnachts?-) Frühstück nahezu perfekt: Dadurch das sie nicht so saftig sind, sind sie ein guter Brotersatz und erinnern irgendwie an sehr vollwertige Rosinenbrötchen mit einem leichten Weihachtstouch. Der Kardamom und der Zimt sind einfach zusammen ein super Team! :) Zudem ist in diesen Muffins so alles drin, was man für den Tag gut gebrauchen kann, inklusive einer Getreidemischung und Früchten. Wer das noch übertrumpfen will, könnte die Weizenkleie evtl. durch Haferkleie ersetzen oder noch Nüsse mit einbacken. Meine Kids mögen gerne Rosinen, was ja bei Kindern eher die Seltenheit ist und es hat Ihnen und auch den Großen ;) gut geschmeckt. Die Muffins harmonieren super mit Erdbeermarmelade, das soll ich euch von einem der Sprösse ausrichten (gut, ganz so hat er es natürlich nicht ausgedrückt *lach*). Diese Muffins sind übrigens auch Sojafrei, da eines meiner Kurzen neben Lactoseintolleranz auch eine Sojaallergie hat. Gutes Gelingen! :)

Frühstücksmuffins
24 Frühstücksmuffins: 3935 kcal, 165 kcal pro Muffin.

250 ml Reisdrink
1 TL Apfelessig
320 gr Apfelmark
1 EL Rapsöl
225 gr Agavendicksaft
350 gr Dinkelvollkornmehl
370 gr Weizenvollkornmehl
75 gr Weizenkleie       
2 EL Weinsteinbackpulver
1 TL Natron
2 TL Zimt
2 TL Kardamom
1 TL Muskatnusspulver
1 TL Meersalz
150 gr Rosinen

1 EL Puderzucker zum bestäuben

In einer Schüssel den Apfelessig in den Sojadrink einrühren und eine Minute ziehen lassen. Das Apfelmark, Rapsöl und Agavendicksaft hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. In einer separaten Schüssel das Mehl, die Weizenkleie, das Backpulver, das Natron, alle Gewürze und das Salz miteinander vermengen und anschließend zu der anderen Mischung geben. So lange vorsichtig verrühren, bis alles miteinander vermengt ist. Im Anschluss die Rosinen unterheben. In zwei 12er Muffinblechen bei 180°C 28-30 Minuten backen (Stäbchenprobe) und anschließend dort für 10 Minuten ruhen lassen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Creperie Motzkopp-Cake!

Früher habe ich Crepes immer auf der Kirmes gegessen. Immer mit Nutella. Das war schon so ein richtiges Ritual, denn Crepes sind schon echt etwas ganz feines. Für mich gehört in heutigen Zeiten die Schokonusscreme einfach dazu, ohne die ist ein Crepes für mich unvorstellbar.
Diese Crepes hier sind wirklich gut, ganz sanft süß und trotzdem irgendwie "grainy". Für die Herstellung braucht man ein wenig Übung finde ich, ich denke nach meinem Umzug werde ich mir mal eine richtige Crepespfanne zulegen, denn der Teig ist für Crepesteig schon eher Zäh und bei diesen besonderen Pfannen ist ja immer so was wie eine Vorrichtung für das "in-der-Pfanne-verteilen-Prozedere" dabei. Macht Sinn wenn ihr mich fragt, aber für mich sind Küchenutensilien auch so etwas wie für andere Autos. Kleiner Spleen. (Eher ein Größerer.) Dieses Rezept hat Isa uns bescherrt, also kniet nieder, wie so oft ;) Wünsche euch einen guten Apetit!! :) Ach ja, wichtig: Serviert ihr sie mit c. 1 TL Schokocreme pro Crepes dann addiert ca. 60 kcal pro Portion.

Vollkorncrepes
825 kcal…Bei sechs Crepes 140 kcal pro Stück.

120 ml Sojadrink
120 ml Wasser
180 gr Weizenvollkornmehl
1 EL Maismehl             
½ TL Meersalz
1 EL Rapsöl
1 EL Ahornsirup
Ölspray

Alle Zutaten – außer das Ölspray - in einem Mixer so lange mixen, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben. Für eine Stunde im Kühlschrank kühl stellen.
Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und anschließend mit dem Öl besprühen. Ca. 80 ml des Teiges in die Mitte der Pfanne gießen. In kreisenden Bewegungen den Teig in der gesamten Pfanne verteilen und mit dem Deckel abdecken. Ca. 1 Minute lang backen bis die Oberfläche trocken und die Ränder ganz leicht gebräunt sind. Mit einem Pfannenwender vorsichtig wenden und weitere 30 Sekunden ausbacken. Auf einen Teller geben und im auf 50°C warmen Ofen warm halten, bis die restlichen Crepes ausgebacken sind.

Milktarte die 2te... :)

Mir ging die Milktarte nicht mehr aus dem Kopf! Ich wollte doch einen Käsekuchengeschmack? Kurzerhand das gleiche noch mal gemacht, ohne Blueberries ;) Die Creme ist wirklich gut geworden, aber das mit dem Boden macht mir noch zu schaffen ;) Also, weiterprobieren und studieren... oder so ;) Dennoch, hier das Rezept für euch!


Milktarte
1100 kcal…Bei acht Stücken 140 kcal pro Stück

Tarteteig (600 kcal)
150 gr Weizenvollkornmehl
1 El Rapsöl
40 ml Sojadrink           
1 Msp Meersalz
1 TL Weinsteinbackpulver
75 gr Vanilleyofu

Füllung (100 kcal)
125 gr Yofu 
75 ml Sojadrink
60 gr Sojacuisine
50 gr Agavendicksaft
20 gr Maismehl
¼ Päckchen Vanillepuddingpulver

Zunächst in einer Schüssel das Mehl, das Salz und das Backpulver mischen. Den Yofu, Öl und Sojadrink einarbeiten und zu einem Teig kneten. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen und den Teig in die Form drücken und an den Seiten einen Rand formen.
Für die Füllung das Maismehl und das Puddingpulver mit 30 ml der Sojamilch anrühren. Den Yofu, Sojacuisine, Agavendicksaft und den übrigen Sojadrink hinzufügen und gut mischen. Die Füllung in die Quicheform gießen und die Tarte bei 180°C ca. 60 – 75 Minuten backen. Vor dem anschneiden komplett auskühlen lassen.